Steinzeitliche Höhlenmalerei einer Honigsammlerin in der Cueva Arana (Spanien)

Gute Bienenpflanzen


                                     PHACELIA
                                     Bienenfreund, Rainfarnblättriges Büschelschön
                                     (Phacelia tanacetifolia)

                                     Die Phacelia ist einjährig und einschnittig.
                                     Sie ist eine der attraktivsten und reichhaltigsten Pollen-
                                     und Nektarpflanzen. Der Bienenflug dauert vom frühen
                                     Morgen bis zum späten Abend. Bienen, die auf der
                                     Phacelia Pollen sammeln, tragen blaue Pollenhöschen
                                     heim. Sie hat eine lange Blühzeit (4 bis 6 Wochen).
Den Blütenstand bilden ährige Trauben mit 15 bis 20 Blüten.
Die Blütenfarbe ist blau-violett. Die Wuchshöhe beträgt 50 bis 100cm. Sie ist anspruchslos, schnellwüchsig und sehr gesund.
Von der Aussaat bis zur Blüte dauert es in etwa 6 Wochen, man kann von Ende März bis Anfang September säen und damit den Bienen eine Futterquelle von Mai bis in den Oktober hinein zur Verfügung stellen. Die Phacelia verträgt leichte Frühfröste, friert aber über den Winter ab und gibt eine gute Bodengare. Sie hat eine hemmende Wirkung auf Nematoden. Sie eignet sich als Futterpflanze für Schafe und ist eine ideale Zwischenfruchtpflanze.


                                     DER FAULBAUM
                                     Pulverholz
                                     (Frangula alnus)

                                     Der Faulbaum ist ein kleiner, völlig unscheinbarer
                                     Strauch, der sich gut als Heckengehölz eignet. Er hat
                                     winzige Blüten, die über ein beachtliches Nektarangebot                                      verfügen. Die Blühzeit ist sehr lange, von Mitte Mai
                                     an den ganzen Sommer über.
                                     Durch die kontinuierliche Blüte kann man im Herbst
                                     grüne, rote und schwarze Beeren gleichzeitig an den
                                     Ästen sehen. Die Rinde riecht etwas faulig, daher der Name. Das Holz ist nicht nutzbar, weil es brüchig ist, aber Faulbaumrindenkohle war früher Bestandteil des Schießpulvers. Mehr über den Faulbaum kann man lesen in dem Buch „Blätter von Bäumen“, Mythen, Heilanwendung und Betrachtung von einheimischen Bäumen von Susanne Fischer-Rizzi.